Mein erstes Mal: Ich geh zur Wahl – Julian Buntz (20)

Bei der diesjährigen Bundestagswahl können rund drei Millionen Erstwähler ihre Stimme abgeben. Was wählen sie? Wie informieren sie sich? Was erhoffen sie sich von der Wahl?  Diese Fragen haben wir fünf Jugendlichen gestellt.

buntzJulian Buntz (20)

Bundestagswahl 2013, gehst du wählen? 

Julian: „Ich gehe wählen, weil ich in unserem Land etwas verändern will. Das, was zurzeit in Deutschland und Europa passiert, ist für uns junge Leute nicht tragbar. Die ganzen Milliarden müssen wir künftig zurückzahlen. Daran muss sich etwas ändern. Das ist nur möglich, wenn man sich aktiv an der Wahl beteiligt.“

Welches Medium nutzt du, um dich über die Parteien und die Wahl zu informieren?

Julian: „Hauptsächlich nutze ich das Internet und das Fernsehen. Gerne würde ich Wahl-Apps nutzen, doch damit kenne ich mich nicht aus. Ich weiß nicht, welche Apps seriös und nützlich sind.“

Was wählst du und warum?

Julian: „Zwar verfolge ich das politische Geschehen grob, dennoch weiß ich zu  wenig über die einzelnen Wahlprogramme der Parteien, um jetzt schon eine Wahl zu treffen.“

Was erhoffst du dir von der Bundestagswahl 2013?

Julian: „Ich erhoffe mir, dass die Politiker aufhören, die Bürger anzulügen. Die Wahlversprechen sind nur dazu gedacht, uns zur Wahl zu locken. Politik ist dazu da, die Meinung der Bürger zu vertreten. Politiker sollen ihren Worten auch Taten folgen lassen.“

Kennst du die Wahlprogramme der Parteien?

Julian: „Nein, da kenne ich mich nicht aus. Ich finde, die Wahlprogramme sind schwierig zu lesen. Wenig ist so geschrieben, dass es Nicht-Politiker verstehen und für uns Erstwähler ist es umso unverständlicher.“ 

Stell dir vor, du wärst für einen Tag Bundeskanzler, was würdest du verändern?

Julian: „Als Erstes würde ich Bayern und Baden-Württemberg vom Rest Deutschlands abtrennen. Die beiden Bundesländer sind die reichsten im ganzen Land und finanzieren den Rest. Das neu entstandene Land hätte auch nicht den Euro als Währung. Zudem führe ich einen sinnvollen Pokalmodus in der BEKO Basketball Bundesliga ein.“

Dein Statement zur Wahl, um Jugendliche zum Wählen zu bewegen:

Julian: „Geh wählen. Fragst du warum: Bist du dumm.“

Christina Urban

Die Haare blond, die Augen blau und doch keine 08/15 Frau.
Ich heiße Christina Urban, bin 20 Jahre alt und komme aus dem schönen Sonthofen.
Wenn ich nicht gerade in der Weltgeschichte herumreise, findet ihr mich auf den Gipfeln der Allgäuer Alpen oder in der Hochschule Neu-Ulm. Dort studiere ich im 3. Semester Informationsmanagement und Unternehmenskommunikation mit dem Schwerpunkt crossmedialer Journalismus.